Fear no more the heat o’ the sun,

Nor the furious winter’s rages;

Thou thy worldly task hast done,

Home art gone, and ta’en thy wages:

Golden lads and girls all must,

As chimney-sweepers, come to dust.

 

Fear no more the frown o’ the great;

Thou art past the tyrant’s stroke;

Care no more to clothe and eat;

To thee the reed is as the oak:

The scepter, learning, physic, must

All follow this, and come to dust.

 

Fear no more the lightning flash,

Nor the all-dreaded thunder stone;

Fear not slander, censure rash;

Thou hast finished joy and moan:

All lovers young, all lovers must

Consign to thee, and come to dust.

 

No exorciser harm thee!

Nor no witchcraft charm thee!

Ghost unlaid forbear thee!

Nothing ill come near thee!

Quiet consummation have;

And renownèd be thy grave!

 

Zur Entstehung:

 

Zunächst war geplant die Kraftwerk Hommage nur als Intro zu verwenden. Aber dann haben wir einfach einmal ausprobiert wie es klingt, wenn man den Gesang mit der Maschine begleitet.

Sicherlich sehr gewagt, einen so ernsten Text derart zu instrumentieren, aber so ist es gut!

Es gibt viele "Musiksprachen": Rock, Jazz, Klassik, Rap, Soul, um nur einige zu nennen. Nur wenige Hörer verstehen alle, aber was man nicht versteht ist deshalb nicht schlecht. Grundsätzlich kann man fast jedes Stück in jede Musiksprache übersetzen, fast jeden Text mit jeder Sprache vertonen. Gewiss gibt es Sujets, die in der einen oder anderen Musiksprache schwer vorstellbar sind, aber warum nicht ein Totenlied mit Elektropop?

 

Wie unterschiedlich verschiedene Musiksprachen klingen erlebt man in Minute 4:39. Die Maschine wird abgeschaltet und die Lichtenberger bedienen wieder "richtige" Instrumente. Das was sie spielen ist exakt das gleiche, aber es klingt völlig anders.