Live

Live

Lichtenberg, wer uns kennt weiß das, ist keine Musik zum tanzen und mit klatschen.

Unsere Musik ist zum Zuhören, zum mitfühlen. Sie ist manchmal traurig, manchmal lustig, niemals böse und stets musikalisch anspruchsvoll ohne jedoch irgend etwas beweisen zu wollen. 


Wer Hintergrundmusik sucht ist hier falsch!

!!  Warnhinweis  !!

Mein damals etwa zehnjähriger Sohn kam zu mir und sagte: „Die Frau, die neben mir saß, hat ein paar Mal geweint.“ Das war nach einem unserer Konzerte. Ich antwortete stolz: „Dann haben wir alles richtig gemacht.“


Genau darum geht es bei Lichtenberg.

Die im Saarland beheimatete deutsch-schweizerische Rockband spielt ausschließlich Eigenkompositionen und bezeichnet ihre Musik selbst als „New Kraut“. Wie bei den Krautrock-Bands der späten 60er- und 70er-Jahre liegen viele musikalische Wurzeln jenseits des Ärmelkanals – vor allem im britischen Art- und Progressive Rock. Diese Wurzeln sind hörbar, aber Lichtenberg versteht sie nicht als musikalisches Museum. Entscheidend war immer, daraus etwas Eigenes zu entwickeln.


So ist über die Jahre ein unverwechselbarer Klang entstanden: weit entfernt vom Mainstream, stilistisch offen und vor allem emotional. Eine Musik, die auch Menschen erreicht, die mit Progressive Rock normalerweise wenig anfangen können.

Die Lieder von Lichtenberg handeln vom Leben und vom Tod, von Liebe und gescheiterter Liebe, vom Staunen und vom Schaudern.

Seit 2017 sind acht Alben entstanden. Den Anfang machte das Konzeptalbum The Wilfred Owen Project mit Vertonungen von sieben Gedichten des englischen War Poets Wilfred Owen. Es folgten ein Album mit Texten von William Butler Yeats und die Adaption von sieben Sonetten William Shakespeares. Seit 2018 schreibt die Schweizer Autorin Claudia Cremona die Texte für Lichtenberg; gemeinsam entstanden fünf weitere Alben.


Heute spielt Lichtenberg als Quartett: Stefan Waschbüsch(Keyboards), Stefan „Heiko“ Schuster(Schlagzeug), Bogdan Krause(Bass) und Jürgen Schmidt(Gitarre, Saxofon, Gesang).


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