Zitate

Hier kommt unser

Namenspatron zu Wort !

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Georg Christoph Lichtenberg war ein Meister der scharfen Beobachtung und des präzisen Wortes. Mit Witz, Skepsis und intellektueller Unbestechlichkeit kommentierte er menschliche Schwächen, gesellschaftliche Konventionen und den Irrtum der Selbstgewissheit.

Seine oft spitzzüngigen Bemerkungen sind mehr als bloße Bonmots: Sie fordern zum Denken heraus, entlarven gedankliche Bequemlichkeit und behalten ihre Klarheit und Aktualität weit über ihre Zeit hinaus.

 


Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.

 

 


Manche Leute kommen auf dieselbe Weise zu dem Ehrentitel Genie wie der Tausendfüßler zu seinem Namen. Der heißt ja nicht deshalb so, weil er tausend Füße hätte, sondern weil die meisten Leute nicht weiter als bis 14 zählen können.



Sowie nicht jeder träumt, der schläft, so schläft nicht jeder, der träumt.

"Wie geht's", sagte ein Blinder zum Lahmen.


"Wie Sie sehen", antwortete der Lahme.

 

 

Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausgucken.

Glaubt ihr denn, daß der liebe Gott katholisch ist?

Man führt gegen den Wein nur die bösen Taten an, zu denen er verleitet, allein er verleitet auch zu hundert guten, die nicht so bekannt werden.

Die Menschen können nicht sagen,wie sich eine Sache zugetragen, sondern nur, wie sie meinen, daß sie sich zugetragen hätte.

Die Medizin sollte nicht nur dem Leben Jahre geben, sondern auch den Jahren leben.

Der Gesundheit ist es lieber, wenn der Körper tanzt, als wenn er schreibt.

Vom Wahrsagen läßt sich's wohl leben in der Welt,

aber nicht vom Wahrheit sagen.

Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.

Gesetzt den Fall, wir würden eines Morgens aufwachen und feststellen, daß plötzlich alle Menschen die gleiche Hautfarbe und den gleichen Glauben haben, wir hätten garantiert bis Mittag neue Vorurteile.

Wie glücklich würde mancher leben, wenn er sich um anderer Leute Sachen so wenig bekümmerte als um seine eigenen.

Wahrhaftigkeit ist die größte List.

 


Aus der Weisheit Gottes manche Sachen schließen zu wollen, ist nicht viel besser, als es aus seinem eignen Verstand zu tun.

 

 


Es gibt heutzutage so viele Genies, daß man recht froh sein soll, wenn einem einmal der Himmel ein Kind beschert, das keines ist.



Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; Aber so viel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es gut werden soll.

Unter die größten Entdeckungen, auf die der menschliche Verstand in den neuesten Zeiten gefallen ist, gehört meiner Meinung nach wohl die Kunst, Bücher zu beurteilen, ohne sie gelesen zu haben.

So angenehm die Musik dem Ohre ist, wenn es sie hört, so unangenehm ist sie ihm oft, wenn man ihm davon vorspricht.

Der Amerikaner, der den Kolumbus zuerst entdeckte, machte eine böse Entdeckung.

 Vielen Dank

 für Dein

 Interesse!

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