
Langsam oder schnell
Verhungern oder erschossen werden.
Das ist die Wahl, sagt Farid
Jeden Tag dieselbe Entscheidung
Langsam sterben, oder schnell
Dreißig Jahre alt
Mathematik studiert
Kein Job
Früher Taxi gefahren
Doch die Straßen sind leer
Vater im Krieg
Sucht Essen zwischen Trümmern
Bohnen, Mehl, nichts
Meistens nichts
Tag und Nacht
Läuft er durch zerfallene Städte
Augen aus Glas
Herz schwer wie Blei
Kein Schlaf, keine Ruhe
Eine Flasche Wasser
Zwei weinende Kinder
Drei Tage ohne Brot
Er zählt den Hunger
Gleichungen füllen keine Mägen
Vater im Krieg
Sucht Essen zwischen Trümmern
Bohnen, Mehl, nichts
Meistens nichts
Er hat das nicht gewählt
Nicht den Krieg, nicht den Hunger
Nicht die Waffe vor der Tür
Doch jeden Tag
Entscheidet er sich neu
Weiterzumachen
Auch wenn nichts mehr bleibt
Verhungern oder erschossen werden.
Langsam oder schnell
Das ist, was übrigbleibt
Das Einzige, das er kennt






Starve or be shot
Farid says that’s the choice
Same decision every day
Slow death, or quick.
Thirty years
Math degree
No job
Used to drive a taxi
Now the streets are empty
Father at war
Searching rubble for food
Beans, flour, nothing
Mostly nothing
Day and night
Walking broken cities
Eyes glassy
Heart heavy lead
No sleep, no peace
One bottle of water
Two crying kids
Three days without bread
Counting hunger
Equations don’t feed
Father at war
Searching rubble for food
Beans, flour, nothing
Mostly nothing
Didn’t choose this
Not war, not hunger
Not the gun at his door
But every day
He chooses again
To keep fighting
Even if nothing’s left
Starve or be shot
Slow or fast
This is what’s left
All he knows now
