Einhorn

Wieso ein Einhorn?


Weil nichts so majestätisch über ungerade Taktarten galoppiert wie ein Einhorn.

Während ein 11-minütiger Song über das Ende des Universums seinen dritten Mittelteil durchläuft, lehnt sich der Artrock-Fan entspannt zurück – auf dem Sofa mit Roger-Dean-Bezug – und streichelt imaginär die Mähne seines inneren Einhorns. Es glänzt in sämtlichen Klangfarben des Mellotrons und hört auf den Namen „Poly-Rhythmia“.

Einhörner sind das perfekte Gegengewicht zu komplexen Arrangements, existenziellen Texten und analogen Modularsynthesizern. Sie sind der schimmernde Beweis dafür, dass man tiefgründig sein kann, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen.
Oder wie es in Fanforen heißt: "If it ain’t got an odd time signature and a unicorn, I’m not interested."

Lichtenbergs

Einhorn