Lichtenbergs Musik

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Wenn man Lichtenberg hört, fällt auf, dass es keinen "Star" gibt, das ist keine Band "Sowieso und Band", sondern diese Musik ist gemeinsam entstanden.

Bei den meisten Stücken hat einer eine mehr oder weniger fertige Idee mitgebracht. Dann wurde daran herum gefeilt, bis das Ergebnis allen zusagte, was keine "Unendliche Geschichte" darstellt, was fast 50 Aufnahmen bei Soundcloud belegen.

Klar ist, dass mancher im Nachhinein seine Idee nicht mehr wieder erkannte,

wichtig ist, dass jener das Ergebnis mochte. Soll es ruhig pathetisch klingen, oder wie auch immer, aber die Musik von Lichtenberg ist das Ergebnis der gegenseitigen Wertschätzung.

 

 

Und wem das nicht passt, der fliegt raus!

Jeder der die Musik von Lichtenberg gehört hat kann bestätigen, das diese nicht gerade das ist, was man gemeinhin als Mainstream bezeichnet.

Es fällt schwer diese Musik einem bestimmten Genre zuzuordnen,

den selbsternannten Hütern des unverfälschten Rock, des reinen Prog, den Beschützern des wahren Jazz sei Dank, gibt es ja klare Regeln die eingehalten werden müssen, wenn man Zutritt zu einer dieser Schubladen begehrt.

Genau dieses musizieren nach strengen Regeln jedoch war schon immer das, was die Lichtenberger auf keinen Fall wollten, zu sehr erinnerte sie das an "Malen nach Zahlen", was auch nur selten zu originellen Ergebnissen führt.

Trotz dieser Feststellungen ist Lichtenberg nicht zur musikalischen Heimatlosigkeit verdammt, im Gegenteil sie fühlen sich in vielen Richtungen wohl und zu Hause.

Nicht zu überhören sind die Einflüsse des Art-Rocks der ´70er,

manche Stücke aber erinnern auch deutlich an Filmmusik.

Offen für vieles aber nicht für Beliebiges hat Lichtenberg einen eigenen Klang gefunden, den man trotz aller Vielseitigkeit wieder erkennt.

 

 

Ob man nun dem Vorschlag folgen möchte für Lichtenberg

das eigene Genre "New Kraut" auszurufen, oder gänzlich auf Schublädchen verzichten möchte, sicher ist, dass die Musik Lichtenbergs auch zukünftig eigenständig und außergewöhnlich bleiben wird. Eben unerhört!

Mit Spannung darf man erwarten, wie sich die Musik

unserer Freunde entwickelt, wenn sie an einem hoffentlich nicht all zu fernen Tag einen Mitstreiter an den Tasten finden.

Neue Einflüsse pflegen die drei ja

begeistert aufzunehmen, so dass die Musik erneut um einige Aspekte reicher werden wird.